STÖTZNERSCHULE  –  Woher stammt eigentlich unser Name?

Unsere Schule wurde bei ihrer Gründung im Jahr 1968 nach dem bekannten Pädagogen Heinrich Ernst Stötzner (1832 - 1916) benannt. benannt.                                                                                                      

Stötzner setzte sich energisch für den Unterrichtund die Erziehung "schwachbebefähigter Kinder" in eigenständigen Schulen ein, für eine Schülergruppe also, die wir heute als Kinder und Jugendliche mit Lern- und Entwicklungsstörungen beschreiben würden. Die Stötznerschule fühlt sich den auch heute noch fortschrittlichen Ideen und Forderungen ihres Namensgebers verpflichtet:


- Jede Klasse hat eine eigene Klassenlehrkraft, die den überwiegenden Teil des Unterrichts durchführt. (In der Unterstufe ca. 90-100%, in der Oberstufe ca. 60-80 %)


- persönliche Zuwendung der Lehrkräfte (Milde, Geduld, Verständnis; Anteilnahme auch an kleinen und großen Sorgen der Schüler)

- angemessenes Lerntempo und systematisches Vorgehen in
kleinen Schritten

- kleine Klassen von 12 - 15 Schülern

- größtmögliche Anschaulichkeit, Ansprechen aller Sinne verbunden mit vielen Abwechslungen, um Langeweile zu vermeiden

- Erweiterung der außerschulischen Erfahrungen durch Unterrichtsgänge, Schulwanderungen und Schulfahrten, Spiel- und  Sportfeste

- Förderung der Kontakte mit den Eltern

- intensive Berufsvorbereitung und Fürsorge auch nach der Schulentlassung


Oberhausen, den 01.09.2004                         gez. Udo Jacob